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Bad Liebenstein – 300 Judoka aus fast dem gesamten Bundesgebiet waren zum Turnier nach Bad Liebenstein gekommen. Das war Rekord. Insgesamt 28 Vereine hatten ihre Nachwuchsathleten geschickt. Eine so hohe Teilnehmerzahl hatte der Verein nicht erwartet, durch eine klare Organisation der vielen freiwilligen Helfer aber professionell gemeistert.
Jeder der Teilnehmer blieb sportlich und fair, auch wenn es schwerfiel, nach einem verlorenen Kampf dem Gegner noch die Hand zu schütteln. „Aber das ist Judo! Wir lehren den Kindern Disziplin und Selbstbeherrschung“, sagte Steven Kitzing von der SV Medizin Bad Liebenstein. Er war der Wettkampfleiter und hatte zu jeder Zeit den Überblick, auch wenn sich zeitweise bis zu 600 Menschen in der Halle befanden.
Sportlich gesehen kam der erfolgreichste Verein aus Südthüringen. Der SV Schmalkalden holte achtmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze. Knapp gefolgt vom FSV 1950 Gotha und dem Judo-Club-Sinn aus Herborn. Die Judoka aus Schweina wurden Sechste. BZ Wartburgkreis landete auf dem 16. Platz und damit vor Kogatan Bad Salzungen. Der Gastgeber, SV Medizin Bad Liebenstein, wurde 21. „Vielleicht können wir uns im nächsten Jahr verbessern. Dafür brauchen wir aber mehr Nachwuchs. Ich denke, eine bessere Werbung für den Sport und unseren Verein konnten wir mit dem Turnier nicht machen“, zog ein völlig erschöpfter, aber glücklicher Wettkampfleiter Kitzing Bilanz. adi


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