Tiefenort - Faustdicke Überraschungen, brisante,
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Die Weilarer Spieler um ihren herausragenden Mannschaftskapitän Mathias Vogt gaben nur beim 3:3 gegen das Kreisklassenteam der SG Diedorf/Klings zwei Punkte ab. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie allerdings den Titel schon in der Tasche. Nachdem die Weilarer Immelborn und Meimers klar besiegt hatten, legten sie mit dem 1:0-Erfolg über Kreisligakontrahenten Leimbach den Grundstein für den Turniersieg. Geschickt machten die Venus-Mannen den Raum vor ihrem Tor dicht und lauerten auf Konter. Einen davon schloss Vogt mit einem Kopfball über den herausgelaufenen Torwart Otto mit dem siegbringenden Treffer ab. In ihrem vorletzten Spiel übersprangen die Weilarer auch die Hürde Dermbach mit 1:0. Für diesen Sieg mussten sie alle Register ihres Könnens ziehen, denn die in Gelb spielenden Blau-Weißen hielten, lautstark unterstützt von ihrem Anhang, voll dagegen. Erst mit einem technisch sauber ausgeführten Treffer aus spitzem Winkel überwand Patrick Rug den besten Torwart des Turniers, Thomas Hartung. Rug und Tobias Kotscha waren mit je 4 Treffern die besten Torschützen des neuen Meisters.
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Überraschend belegte das Team von TuS Meimers Platz drei. Wie schon in der Vorrunde überzeugten die Oberländer vor allem kämpferisch. Mit dem 3:1-Sieg über die SG Diedorf/Klings setzten die Meimerser das erste Achtungszeichen, mit dem 1:0-Sieg über Kreisigaspitzenreiter Leimbach sorgten sie für eine Paukenschlag. Ihre Taktik, mit Abräumer Stefan Reich hinten dichtmachen und vorn auf den goldenen Treffer warten, ging auf. Sebastian Ender erzielte ihn. Neben dem athletisch sehr starken Reich überzeugte vor allem der kampf- und spielstarke Robert Gattinger, mit 3 Treffern bester Vollstrecker seines Teams.
Kreisliga-Primus Leimbach nur auf Rang vier, das hatte wohl niemand in der Halle erwartet. Das Team von Trainer Tom Gröll kam überhaupt nicht ins Turnier. Dem mageren 2:2 gegen Diedorf/Klings folgte zwar der 3:0-Sieg über Immelborn, Auftrieb gab das den Leimbachern aber nicht. Im Gegenteil, von Spiel zu Spiel wurde die Crew immer schwächer. Hauptmanko war die katastrophale Chancenverwertung. Der ansonsten sichere Torjäger René Kreuzmann ließ einen Riesen nach dem anderen liegen, spielte dazu noch eigensinnig und hatte deutliche Konditionsprobleme. Einzig Dauerläufer Tobias Hellmann erreichte trotz mehrmaliger Sonderbewachung Normalform. Das allerdings war zu wenig, um vorn mitspielen zu können.
Die SG Diedorf/Klings landete ob des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Leimbach auf Rang fünf. Elf erzielte Tore - nur Weilar schoss zwei Treffer mehr - zeugten von der Stärke im Offensivspiel. Das wurde bei 13 Gegentreffern jedoch von den eklatanten Abwehrschwächen wieder aufgezehrt. Herausragender Akteur war erneut Christoph Hartmann, der sich mit 6 Treffern auch die Torschützenkanone sicherte.
Die jungen Spieler des SV Grün-Weiß Immelborn scheiterten vor allem an der Kampfkraft ihrer Gegner. Ihre körperlichen Nachteile konnten die Immelborner nur beim 4:4 im Match gegen die SG Diedorf/Klings mit einigen gelungenen Angriffszügen und dem Hattrick von Andy Heusing, neben Mark Hoffmann der beste Spieler des Teams, wettmachen.



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